Impression der Digitalen Lernwelten

Die EduCouch — Der Bildungspodcast

Digitale Lernwelten

Die EduCouch — Der Bildungspodcast

Seit 2017 reden wir in der EduCouch mit den Köpfen, die Bildung prägen — aus Wissenschaft, Praxis, Politik, Kunst und Kultur Über 180 Folgen zu digitalem Lernen, Schulentwicklung und der Frage, was Bildung und Wissen eigentlich ausmacht. Die EduCouch ist unser Gespräch mit der Bildungswelt — offen, neugierig und manchmal auch unbequem.

Mona Ameziane: Die marokkanische Kultur ist ein weiteres Tor, das mir offen steht

Aktuelle Folge

Mona Ameziane: Die marokkanische Kultur ist ein weiteres Tor, das mir offen steht

9. Juli 2026

Mona Ameziane ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Ihre Mutter kommt aus dem Ruhrgebiet, ihr Vater aus Fès in Marokko, und Mona ist zweisprachig deutsch-französisch aufgewachsen, mit Arabisch als dritter Sprache, die ihr Vater ihr früh spielerisch beibrachte. In ihrem Buch „Auf Basidis Dach" erzählt sie von den Sommern bei ihren Großeltern in Marokko. Im Gespräch mit Florian Sochatzy geht es um das Leben zwischen zwei Kulturen: über den Moment, in dem sie als Kind nicht verstand, warum man in Marokko nicht fragt, wann die Gäste wieder gehen. Über Gastfreundschaft als Haltung. Und über die Frage, was es bedeutet, in Deutschland „die aus Marokko" und in Marokko „die aus Deutschland" zu sein. Ein EduCouch Spezial: Deutsch geht auf Weltreise Elf Folgen, elf Länder, elf Geschichten über die deutsche Sprache in der Welt — anlässlich der Fußball-WM 2026. Eine Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA.

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Ältere Folgen

Liana Konstantinidou: Der Mythos vom Schlüssel zur Integration

Liana Konstantinidou: Der Mythos vom Schlüssel zur Integration

7. Juli 2026 ·24m 23s

Liana Konstantinidou konnte Goethe im Original lesen, bevor sie wusste, wie „Bügeleisen" auf Deutsch heißt. Diesen Moment beschreibt sie in der neuen Folge unserer WM-Sonderstaffel: in einem Supermarkt, frisch in Deutschland, auf der Suche nach einem Wort, das in keinem ihrer Literaturseminare vorkam. Da wurde Deutsch für sie von einer Schulsprache zur Sprache des Alltags. Geboren in Thessaloniki, kam sie über Bochum und Fribourg in die Deutschschweiz. Heute forscht sie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und bildet angehende Sprachkursleitende aus. Im Gespräch mit Florian Sochatzy hinterfragt sie eine Metapher, die wir alle kennen: Sprache sei der Schlüssel zur Integration. Als Linguistin sagt sie, Sprache ist wichtig, aber nur einer von vielen Faktoren. Wer sie zum alleinigen Schlüssel erklärt, macht es sich bequem und schiebt die Verantwortung dorthin, wo sie nicht hingehört. Ein Gespräch über Mehrsprachigkeit, über Hochdeutsch und Dialekt und über „Philotimo", ein griechisches Wort, das im Deutschen fehlt. Eine Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA.

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Fernando Gonzalez: Zwischen Schweinshaxe und Salsa

Fernando Gonzalez: Zwischen Schweinshaxe und Salsa

2. Juli 2026 ·30m 35s

Fernando Gonzalez wurde in Mexiko geboren, kam mit sieben Jahren über Argentinien nach München und führt heute die Taqueria Con Salsa im Gasteig. Daneben ist er Food-Creator unter "Auf die Faust" und hat ein Kochbuch über Mexiko geschrieben. Mit seinem Sohn spricht er konsequent Spanisch. Im Gespräch mit Benjamin Heinz zieht er eine Linie zwischen Küche und Sprache, die hängenbleibt: Mexikanisches Essen sei in Europa oft schlecht repräsentiert, weil es „nicht ausformuliert" ist. Wie eine Sprache, die niemand richtig übersetzt hat. Worüber wir sprechen: - Aufwachsen zwischen Spanisch zu Hause und Deutsch in der Grundschule - Wie sein Vater mit Wörterbuch und Pralinen das Herz seiner Mutter eroberte - Schweinshaxen-Tacos: eine Eigenkreation, entstanden aus der Not - Warum „echte" mexikanische Küche wie eine Sprache funktioniert, die niemand übersetzt hat - Die Rote Karte für Chili con Carne EduCouch Spezial: Deutsch geht auf Weltreise Elf Folgen, elf Länder, elf Geschichten über die deutsche Sprache in der Welt — anlässlich der Fußball-WM 2026. Eine Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA. Das Interview führte Benjamin Heinz.

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Johannes Ebert (Generalsekretär Goethe-Institut): Warum 15 Millionen Menschen Deutsch lernen

Johannes Ebert (Generalsekretär Goethe-Institut): Warum 15 Millionen Menschen Deutsch lernen

25. Juni 2026 ·22m 48s

Johannes Ebert ist Generalsekretär des Goethe-Instituts, das mit rund 150 Standorten in fast 100 Ländern für die deutsche Sprache und den kulturellen Austausch weltweit steht. Vor München leitete er die Institute in Kiew, Moskau und Kairo — und lernte unterwegs Arabisch, Türkisch und Russisch. Im Gespräch mit Florian Sochatzy geht es um die Frage, warum weltweit etwa 15 Millionen Menschen Deutsch lernen, und darum, wie sich die Wahrnehmung Deutschlands gerade verändert: durch das Erstarken rechter Kräfte, die Debatte um die Nahost-Positionierung und Zweifel an der politischen Stabilität. Worüber wir sprechen: Was das Goethe-Institut ist Warum Menschen sich für Deutsch entscheiden, obwohl Englisch oder Spanisch näherliegen Welche Stadt ihn am meisten geprägt hat (und warum es Kiew ist) Die Rote Karte für ein hartnäckiges Klischee über die deutsche Sprache EduCouch Spezial: Deutsch geht auf Weltreise Elf Folgen, elf Länder, elf Geschichten über die deutsche Sprache in der Welt — anlässlich der Fußball-WM 2026. Eine Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA. Das Interview führte Florian Sochatzy.

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Kathrin Hendrich: Mehrsprachig im Profifußball — und warum sie auf Deutsch flucht

Kathrin Hendrich: Mehrsprachig im Profifußball — und warum sie auf Deutsch flucht

18. Juni 2026 ·23m 42s

Kathrin Hendrich ist in Ostbelgien aufgewachsen, dort, wo man im selben Schultag zwischen Deutsch, Französisch und Flämisch wechselt. Heute spielt sie für die Chicago Stars und die deutsche Nationalmannschaft, lebt auf Englisch und lernt nebenbei Spanisch mit dem Team. In dieser Folge unserer WM-Sonderstaffel erzählt sie, warum sie auf dem Platz lieber auf Deutsch flucht, wie ihr Team sich gegenseitig täglich Vokabeln beibringt und welches harmlose deutsche Wort ihre amerikanischen Mitspielerinnen monatelang für ein Schimpfwort hielten. Ein Gespräch über das Leben zwischen fünf Sprachen, Fußball und die Frage, in welcher Sprache man eigentlich am besten flucht.

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Bienvenue Angui: Eine Brücke zwischen Deutschland und Afrika – und wie Sprache den Anfang machte

Bienvenue Angui: Eine Brücke zwischen Deutschland und Afrika – und wie Sprache den Anfang machte

11. Juni 2026 ·33m 36s

Bienvenue Angui war mit 15 Jahren davon überzeugt, sich für Englisch und Spanisch angemeldet zu haben. Doch dann saß sie plötzlich in einer Deutschklasse. Heute lebt die Unternehmerin und Autorin seit 20 Jahren in Berlin und baut beruflich Brücken zwischen Deutschland und Afrika. Im Gespräch erzählt Bienvenue, warum eine Lehrerin ihr den Namen „Lina” gab und was Thorsten, Uwe und ein Meerschweinchen mit dem besten Deutschunterricht ihres Lebens zu tun haben. Und sie berichtet, wie die Elfenbeinküste das Land mit den meisten Deutschlernenden in Afrika ist. Außerdem erzählt sie, warum sie ein Buch über Deutschland geschrieben hat – und jetzt eines über Afrika. Plus: die Rote Karte für das härteste Klischee über die Elfenbeinküste. Das Interview führte Benjamin Heinz. Eine Sonderstaffel der EduCouch in Kooperation mit dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA.

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